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Rathaus Walheim
Gemeindeverwaltung Walheim
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74399 Walheim

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Wappen Walheim am Neckar
„Als die Römer frech geworden…“
Spurensuche in der Vergangenheit

Das Römische Walheim

 

Walheim am Neckar liegt mitten in einem archäologisch überaus reichen Gebiet des mittleren Neckarlandes zwischen Stuttgart und Heilbronn mit seinen östlich und westlich sich ausbreitenden Höhen und Hochflächen.

 

Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass wir von der Ortsmarkung Walheim schon Hinweise auf Siedlungen der Jüngeren Steinzeit (etwa 4500 bis 2000 v. Chr.) besitzen. Ein breiter Bogen wichtiger archäologischer Ausgrabungen beschreibt den Wohlstand und das Lebensgefühl der Menschen in dieser Zeit. Ansprechend präsentiert wird diese Epoche im Walheimer Römerhaus, dem regional wohl bedeutendsten Museum seiner Art. Schöne und gut erhaltene Fundstücke sind im Museum Römerhaus ausgestellt.

 

Die Geschichte Walheims

 

Walheim – der Name wird im Allgemeinen als „Welschheim“ gedeutet, also als Niederlassung der Kelten und Römer. Die archäologischen Funde bestätigen diese These.

 

 

um 1500 v. Chr.

1980 wird ein weibliches Skelett ausgegraben, das auf Leben in Walheim in der Bronzezeit hindeutet. Fundort: Brückenfundament der Umgehungsstraße bei der Dschunke.


ab 450 v Chr.

Kelten bauen Wehr- und Wohnanlagen „Auf der Burg“

85 – 120 n. Chr.

Die Römer bauen ihr Kastell, zuerst 2 Erdkastelle nördlich des Römerhauses, dann das gemauerte Kastell im Bereich des heutigen Dorfes



ab 233 n. Chr.

Alemannen besiedeln das mittlere Neckartal

496 n. Chr.

Die Region wird fränkisch.

 

1071 n. Chr.   

Walheim wird erstmals urkundlich erwähnt. Etliche Klöster haben hier Besitzungen.



13. Jahrhundert

Walheim gehört den Markgrafen von Baden.

 

1463

Walheim wird pfälzisch

1504

Herzog Ulrich von Württemberg wird Besitzer Walheims

1520

Österreich übernimmt die Macht

1525

Walheimer Bürger – mit Schultheiss Harpprecht – beteiligen sich im Bauernkrieg am Bottwarer Haufen unter Jörg Rathgeb und Matern Feuerbacher im April bis Mai


1529

Markgraf von Baden kauft Walheim zurück

1560

Johann(es) Harpprecht wird geboren. Er ist später Professor der Rechte an der Universität Tübingen.


1595

Walheim wird württembergische Amtsgemeinde. Armut, Hunger und Pestilenz kennzeichnen das dörfliche Leben.


1618 – 1648

Im Dreißigjährigen Krieg wüten die Truppen auch hier. Plünderungen, Einquartierungen und Abgaben machen das Leben schwer. Viele Menschen verlieren ihr Leben, Häuser werden niedergebrannt.



1634

Nach der Schlacht bei Nördlingen wird Walheim durch die Schweden zerstört, die Hälfte des Dorfes brennt ab. Walheim verliert 172 Personen, ein Viertel der Einwohner.


1688 – 1748

Verschiedene Kriege bringen erneut zerstörerische Soldaten ins Dorf.



18. Jahrhundert

Demokratisches Verfassungsleben und bürgerschaftliche Mitverantwortung beginnen sich zu entwickeln. Die „Bauernbefreiung“ schafft die Voraussetzung zur Verbesserung der Ernte-Erträge. Misswuchs, Seuchen und Hochwasser erschweren jedoch das Leben. Etliche Walheimerinnen und Walheimer verlassen das Dorf, um in Amerika oder auf dem Balkan ein besseres Leben zu suchen.


 

30. Oktober 1824

Höchstes Hochwasser des Neckars. An der Wette steht das Wasser auf der Hauptstraße.



Ende des 19 Jhdt.

Die Industrialisierung schafft bessere Verdienst- und Lebensmöglichkeiten.



1914 -1945

Viele Walheimer sterben in den beiden Weltkriegen.

 

ab 1945

Wiederaufbau und Neubeginn führen zu stabilem Wohlstand.

 

1986

Von 1980 bis 1988 fanden in Walheim Grabungen statt. Bei diesen fand man die beeindruckende Ruine eines römischen Handelshauses. 1986 wurde diese mit einem Schutzhaus überbaut. Es entstand das Museum Römerhaus, heute Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums.


1996

 

 

 

 

 

 

2010

 

 

 

 

 

 

 

2012

Walheim erscheint im Guiness-Buch der Rekorde. Der Verein „Die Türmer“ baut den höchsten freistehenden Lattenturm (Höhe 25,19 m). Bis jetzt wurde der Rekord nicht überboten.

 

 

Die Gemeinde feiert ihr zehnjähriges Partnerschaftsjubiläum mit den französischen Gemeinden des Verwaltungsverbandes des Grées und nimmt freundschaftliche Beziehungen zu der kroatischen Gemeinde Barban auf.

 

 

Das Römerhaus hat inzwischen mehr als 70.000 Besucherinnen und Besucher

 

 

 

 

 

 

> ausführliche Geschichte
    als PDF-Datei

 

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