mit Frankreich: Gemeinde Walheim

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Gemeinde Walheim
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Gemeinde-Partnerschaften in Frankreich

An Pfingsten 1999 unterzeichneten die Bürgermeister von Walheim und den vier französischen Gemeinden Anetz, La Roche-Blanche, Pouillé-les-Coteaux und Saint Herblon eine Partnerschaftsurkunde, mit der die schon länger bestehenden Verbindungen zwischen Walheim und den französischen Kommunen den Rang einer offiziellen Städtepartnerschaft erhielten. Begonnen hatte alles schon 1988 als eine rein privat getragene Freundschaft zwischen Bürgern aus Walheim und den vier Partnerdörfern, die sich zusammengetan hatten, um gemeinsam eine Partnergemeinde in Deutschland zu finden. Ausgewählt wurde Walheim, weil es zwischen Walheim und St. Herblon bereits private Kontakte gab.

In den Jahren darauf entwickelte sich ein reger Austausch zwischen Walheim und den Partnerkommunen. Bis heute fahren im jährlichen Wechsel Besuchergruppen in die jeweiligen Partnergemeinden. Sowohl in Frankreich als auch in Walheim wurden Sprachkurse angeboten. Es dauerte dann aber doch rund zehn Jahre bis die Gemeinderäte der beteiligten Kommunen einer offiziellen Städtepartnerschaft ihren Segen gaben.

Getragen und organisiert wird die Partnerschaft vom Walheimer Partnerschaftsverein „Freunde Frankreichs“ und dem in den Partnerkommunen zu diesem Zweck gegründeten „Comité de jumelage des Grées“, dessen Name auf ein in der Nähe der Partnerkommunen gelegenes landschaftsprägendes Sumpf- und Vogelschutzgebiet, den Marais de Grée, zurückzuführen ist. Die Partnerschaftsvereine organisieren jährlich eine große Partnerschaftsveranstaltung, die abwechselnd in Walheim oder den französischen Gemeinden stattfindet. Darüber hinaus gibt es zu besonderen Anlässen in den befreundeten Gemeinden gegenseitige Besuche kleinerer Gruppen oder von Einzelpersonen. So sind bei der alle zwei Jahre stattfindenden Hobbykünstler-Ausstellung in Walheim regelmäßig auch Künstler und Kunsthandwerker aus den Partnergemeinden zu Gast.

Die französischen Partnergemeinden liegen ganz im Westen Frankreichs, im Umkreis des Loire-Städtchens Ancenis, dem Tor zur Bretagne, auf halbem Weg zwischen Angers und Nantes. Inzwischen haben sich die Gemeinden St. Herblon und Anetz zur „commune nouvelle“ Vair-sur-Loire mit zusammen 4600 Einwohnern zusammengeschlossen. Die beiden anderen Gemeinden, La Roche-Blanche und Pouillé-les-Coteaux, bringen es zusammen auf rund 2200 Einwohner.

Zu erreichen sind die Partnergemeinden über die Autobahn A11. Die Ausfahrt Ancenis ist nur wenige Kilometer entfernt. Für Bahnreisende gibt es Verbindungen mit dem TGV, dem französischen Hochgeschwindigkeitszug, zwischen Paris und Angers (dann weiter mit Regionalverbindungen bis zum Bahnhof Ancenis). Einzelne TGVs halten auch in Ancenis.